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Stundensatz Rechner Freelancer

Ermittle einen realistischen Freelancer-Stundensatz aus privatem Einkommensziel, Betriebskosten, Rücklagen und tatsächlich abrechenbarer Arbeitszeit.

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Freelancer-Stundensatz kalkulieren

€
Betrag, der privat verfügbar sein soll.
€
Software, Büro, Versicherungen, Marketing und Beratung.
%
Vereinfachter Anteil am benötigten Umsatz.
Std.
Gesamte Arbeitszeit einschließlich Akquise und Verwaltung.
Zeit, Auslastung und Risikopuffer
%
Anteil der Arbeitszeit, der Kunden berechnet werden kann.
Nach Urlaub, Feiertagen, Krankheit und Weiterbildung.
%
Zusätzlicher Puffer für Investitionen und Ausfallrisiken.
€
Zum Beispiel Reisen, Tools oder Fremdleistungen.
–Jahresumsatzziel
–Abrechenbare Stunden
–Stundensatz
–8-Stunden-Tagessatz
Berechnung verstehen
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Was berechnet der Stundensatz Rechner Freelancer?

Selbstständige können nicht jede Arbeitsstunde in Rechnung stellen. Akquise, Angebote, Buchhaltung, Weiterbildung, Urlaub und Krankheit müssen durch die abrechenbaren Stunden mitfinanziert werden. Deshalb liegt ein wirtschaftlich notwendiger Freelancer-Stundensatz deutlich über einem vergleichbaren Arbeitnehmerstundenlohn.

Der Rechner leitet aus privatem Einkommensziel, monatlichen Betriebskosten und Rücklagen zunächst ein Jahresumsatzziel ab. Dieses wird auf die realistisch fakturierbaren Stunden verteilt und um einen Gewinn- und Risikopuffer ergänzt.

GrundformelStundensatz = Jahresumsatzziel ÷ abrechenbare Jahresstunden + projektbezogene Kosten

Beispiel: 40 Wochenstunden bedeuten bei 44 Arbeitswochen 1.760 Arbeitsstunden. Sind davon 60 Prozent abrechenbar, stehen nur 1.056 fakturierbare Stunden zur Finanzierung des gesamten Jahres zur Verfügung.

Schritt für Schritt
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So nutzt du den Rechner richtig

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Privates Einkommensziel bestimmen

Definiere, welcher Betrag monatlich privat zur Verfügung stehen soll.

2

Betriebskosten addieren

Erfasse laufende Kosten, Versicherungen, Marketing und Beratung.

3

Abrechenbare Zeit realistisch planen

Ziehe Akquise, Administration, Urlaub und Krankheit ab.

4

Puffer ergänzen

Berücksichtige Steuern, Vorsorge, Investitionen und Projektrisiken.

Beispiel und Einordnung
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Warum Freelancer nicht 2.080 Stunden abrechnen

ZeitblockTypische InhalteAbrechenbar?
KundenarbeitUmsetzung, Beratung, MeetingsHäufig ja
AkquiseMarketing, Angebote, NetzwerkMeist nein
AdministrationBuchhaltung, Verträge, OrganisationMeist nein
AusfallzeitenUrlaub, Feiertage, KrankheitNein
Bessere Entscheidungen
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Einen tragfähigen Stundensatz durchsetzen

Die mathematische Untergrenze ist nur der erste Schritt. Marktposition, Spezialisierung, Projektrisiko und der messbare Kundennutzen beeinflussen den tatsächlich erzielbaren Preis.

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Nicht vom Nettolohn ausgehen

Arbeitgeberkosten, Urlaub, Krankheit und Infrastruktur fehlen sonst in der Kalkulation.

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Leistungsumfang begrenzen

Klare Angebote verhindern unbezahlte Zusatzarbeit und Scope Creep.

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Regelmäßig nachkalkulieren

Vergleiche geplante und tatsächlich benötigte Projektstunden.

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Wert statt Zeit verkaufen

Pauschalen und wertorientierte Preise können sinnvoller als reine Stundenabrechnung sein.

Häufige Fragen
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FAQ zum Stundensatz Rechner Freelancer

Wie berechnet man einen Freelancer-Stundensatz?

Das notwendige Jahresumsatzziel wird durch die realistisch abrechenbaren Jahresstunden geteilt.

Wie viele Stunden sind abrechenbar?

Das hängt von Tätigkeit und Auslastung ab. Akquise, Verwaltung und Weiterbildung reduzieren den fakturierbaren Anteil.

Sind Steuern im Rechner enthalten?

Sie werden nur über einen frei wählbaren Rücklagenprozentsatz angenähert.

Warum braucht man einen Gewinnpuffer?

Selbstständige benötigen Mittel für Investitionen, Risiken, Wachstum und unerwartete Ausfälle.

Ist der berechnete Satz netto oder brutto?

Der Rechner zeigt einen Netto-Honorarsatz vor einer gegebenenfalls zusätzlich auszuweisenden Umsatzsteuer.

Kann ich daraus einen Tagessatz ableiten?

Ja. Der Rechner zeigt zusätzlich einen rechnerischen Tagessatz für acht abrechenbare Stunden.