Kostenloser Rechner · Gas, Öl, Wärmepumpe, Pellets & Fernwärme

Heizkostenvergleich-Rechner

Vergleichen Sie kostenlos die Heizkosten verschiedener Heizsysteme. Der Rechner berücksichtigt Gas, Heizöl, Wärmepumpe, Pellets, Fernwärme, Stromheizung und Holz — inklusive Wärmebedarf, Wirkungsgrad, Jahresarbeitszahl, Energiepreis, Grundkosten, Wartung, CO₂-Kosten und Preissteigerung.

Heizsysteme fair vergleichen
WärmebedarfkWh/Jahr
Energiepreisect/kWh
EffizienzJAZ / Wirkungsgrad
Ergebnis€/Jahr & Ranking
7 Arten Gas, Öl, Wärmepumpe, Pellets, Fernwärme, Strom und Holz
kWh faire Rechnung auf Basis des jährlichen Wärmebedarfs
CO₂ CO₂-Kosten optional grob berücksichtigen
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1. Gebäude
2. Preise
3. Effizienz
4. Zusatzkosten
5. Vergleich

Gebäude und Wärmebedarf

Tragen Sie den Wärmebedarf direkt ein oder lassen Sie ihn grob über Wohnfläche und Gebäudestandard schätzen.

Bei Heizöl grob: 1 Liter Heizöl entspricht etwa 10 kWh.
Nur relevant, wenn Warmwasser ergänzt wird.
Der Wärmebedarf ist die Basis für einen fairen Vergleich. Am besten nutzen Sie reale Verbrauchswerte aus Abrechnung, Energieausweis oder Heizungsdaten.

Energiepreise eintragen

Passen Sie die Energiepreise an Ihre Tarife oder aktuellen Angebote an.

Alternativ: Heizölpreis in €/100 Liter × 0,1 ≈ ct/kWh.
Die Preise sind nur Startwerte. Für eine echte Entscheidung sollten Sie Ihre eigenen Tarifpreise, Angebote oder regionalen Brennstoffpreise eintragen.

Wirkungsgrad und Effizienz

Je effizienter das Heizsystem arbeitet, desto weniger Endenergie wird für denselben Wärmebedarf benötigt.

JAZ 3,5 bedeutet: aus 1 kWh Strom entstehen ca. 3,5 kWh Wärme.
Bei Wärmepumpen ist die JAZ entscheidend. Bei Gas, Öl, Pellets und Holz ist der Wirkungsgrad wichtig, weil nicht die gesamte Brennstoffenergie als nutzbare Wärme ankommt.

Grundkosten, Wartung und CO₂

Grundpreise, Wartung, Schornsteinfeger und CO₂-Kosten können den Vergleich deutlich verändern.

Frei anpassbarer Rechenwert für fossile Brennstoffe.
Fossile Heizungen verursachen zusätzliche CO₂-Kosten. Der Rechner nutzt grobe Emissionsfaktoren und dient nur zur Orientierung.

Vergleich und Zeitraum

Wählen Sie Betrachtungszeitraum und Referenzheizung. So sehen Sie, wie sich die Kosten langfristig entwickeln.

Für Sanierungsentscheidungen sollten neben laufenden Heizkosten auch Investition, Förderung, Lebensdauer, Wartung und Komfort betrachtet werden.

Was berechnet der Rechner?

Er vergleicht jährliche Heizkosten, Monatskosten, Zeitraumkosten, CO₂-Kosten und Einsparpotenzial.

Für wen ist er gedacht?

Für Hausbesitzer, Sanierer, Vermieter, Käufer und alle, die Heizsysteme wirtschaftlich vergleichen möchten.

Was ist wichtig?

Ein fairer Vergleich braucht Wärmebedarf, Energiepreis und Effizienz — nicht nur den Brennstoffpreis.




Heizkosten vergleichen: Welche Heizung ist am günstigsten?

Mit dem Heizkostenvergleich-Rechner können Sie verschiedene Heizsysteme auf Basis des gleichen Wärmebedarfs vergleichen. Das ist wichtig, weil ein reiner Blick auf den Brennstoffpreis oft in die Irre führt. Entscheidend ist, wie viel nutzbare Wärme aus einer Kilowattstunde Gas, Öl, Strom, Pellets, Fernwärme oder Holz tatsächlich im Haus ankommt.

Der Rechner berücksichtigt deshalb nicht nur Energiepreise, sondern auch Wirkungsgrad, Jahresarbeitszahl, Grundkosten, Wartung, CO₂-Kosten und Preissteigerung. So entsteht ein fairerer Vergleich zwischen Gasheizung, Ölheizung, Wärmepumpe, Pelletheizung, Fernwärme, Stromheizung und Holz.

Formel: Heizkosten berechnen

Die vereinfachte Grundformel lautet:

Heizkosten = Wärmebedarf ÷ Effizienz × Energiepreis + Fixkosten

Bei einer Wärmepumpe wird statt Wirkungsgrad die Jahresarbeitszahl verwendet. Beispiel: Ein Haus benötigt 18.000 kWh Wärme pro Jahr. Eine Wärmepumpe mit JAZ 3,5 braucht dafür rund 5.143 kWh Strom. Bei 32 ct/kWh Wärmepumpenstrom wären das etwa 1.646 € Stromkosten plus Wartung und Grundkosten.

Beispiel: 18.000 kWh Wärmebedarf im Vergleich

Wärmebedarf18.000 kWh/Jahr
Gaspreis12,3 ct/kWh
Wärmepumpenstrom32 ct/kWh
JAZ Wärmepumpe3,5
Gas Endenergie bei 92 % Wirkungsgradca. 19.565 kWh
Wärmepumpe Stromverbrauchca. 5.143 kWh

Das Beispiel zeigt: Eine Wärmepumpe kann trotz höherem Strompreis günstiger sein, weil sie aus einer Kilowattstunde Strom mehrere Kilowattstunden Wärme erzeugt. Ob das im Einzelfall gilt, hängt aber stark von JAZ, Stromtarif, Wärmebedarf und Investitionskosten ab.

Warum der reine Brennstoffpreis nicht reicht

Ein Brennstoff mit niedrigem Preis pro kWh ist nicht automatisch die günstigste Heizung. Bei Gas, Öl, Pellets und Holz entstehen Verluste durch Kessel, Abgas, Verteilung und Betrieb. Bei Fernwärme kommen Grundpreise hinzu. Bei Wärmepumpen ist die JAZ entscheidend. Bei Stromheizungen ist die Umwandlung zwar fast verlustfrei, aber der Strompreis ist meist hoch.

Gas, Öl, Wärmepumpe, Pellets oder Fernwärme?

Gasheizungen haben oft moderate Investitionskosten, sind aber von Gaspreis und CO₂-Kosten abhängig. Ölheizungen können bei günstigen Einkaufspreisen kurzfristig attraktiv wirken, haben aber Lagerung, Wartung, Schornstein und ebenfalls CO₂-Kosten. Wärmepumpen sind effizient, brauchen aber ein geeignetes Gebäude, niedrige Vorlauftemperaturen und möglichst günstigen Strom.

Pelletheizungen nutzen nachwachsende Brennstoffe, brauchen aber Lagerplatz, Wartung und regelmäßige Brennstofflogistik. Fernwärme ist bequem, aber stark vom lokalen Anbieter und Tarif abhängig. Stromheizungen sind einfach, aber bei hohem Wärmebedarf meist teuer.

Wärmepumpe im Heizkostenvergleich

Die Wärmepumpe ist im Vergleich besonders interessant, weil sie nicht einfach Strom 1:1 in Wärme umwandelt. Eine JAZ von 3,5 bedeutet, dass aus 1 kWh Strom rund 3,5 kWh Wärme entstehen. Dadurch kann sie trotz höherem Strompreis günstige Heizkosten erreichen.

Problematisch wird es, wenn die JAZ niedrig ist, der Heizstab häufig läuft oder die Vorlauftemperatur sehr hoch sein muss. Deshalb sind Dämmung, Heizflächen, hydraulischer Abgleich und richtige Einstellung entscheidend.

CO₂-Kosten im Heizkostenvergleich

Fossile Brennstoffe verursachen zusätzliche CO₂-Kosten. Der Rechner kann diese grob einbeziehen. Für Gas und Öl werden dabei vereinfachte Emissionsfaktoren verwendet. Die tatsächliche Belastung hängt von Gesetzgebung, Brennstoff, Abrechnung und künftiger Preisentwicklung ab.

Investitionskosten nicht vergessen

Laufende Heizkosten sind nur ein Teil der Entscheidung. Wer eine neue Heizung plant, sollte auch Investitionskosten, Förderung, Wartung, Lebensdauer und mögliche Sanierungskosten betrachten. Eine Heizung mit niedrigen Betriebskosten kann sich lohnen, wenn die Mehrinvestition über die Jahre durch Einsparungen zurückfließt.

So senken Sie Ihre Heizkosten unabhängig vom Heizsystem

Wärmebedarf senken Dämmung, Fenster, Rollläden und Luftdichtheit reduzieren den Verbrauch dauerhaft.
Heizkurve optimieren Zu hohe Vorlauftemperaturen kosten Energie, besonders bei Wärmepumpen.
Hydraulischen Abgleich prüfen Eine gute Verteilung verbessert Komfort und Effizienz.
Raumtemperatur senken Schon ein Grad weniger kann spürbar Heizenergie sparen.
Wartung einplanen Schlecht eingestellte Heizungen verbrauchen unnötig Energie.
Tarife vergleichen Gas-, Strom- und Fernwärmetarife können große Unterschiede machen.

Häufige Fragen zum Heizkostenvergleich-Rechner

Ist der Heizkostenvergleich-Rechner verbindlich?

Nein. Der Rechner liefert eine grobe Orientierung. Tatsächliche Heizkosten hängen von Gebäude, Nutzerverhalten, Wetter, Heiztechnik, Wartung, Tarifen und Brennstoffpreisen ab.

Wie vergleicht man Heizkosten fair?

Fair ist ein Vergleich nur, wenn alle Systeme denselben Wärmebedarf decken. Zusätzlich müssen Wirkungsgrad, JAZ, Grundkosten, Wartung und CO₂-Kosten berücksichtigt werden.

Warum ist die Wärmepumpe trotz Strompreis oft günstig?

Eine Wärmepumpe erzeugt aus einer Kilowattstunde Strom mehrere Kilowattstunden Wärme. Entscheidend ist die Jahresarbeitszahl.

Was ist der Unterschied zwischen kWh Brennstoff und kWh Wärme?

kWh Brennstoff beschreibt die Energie im Energieträger. kWh Wärme beschreibt die nutzbare Wärme im Haus. Durch Wirkungsgradverluste kommt nicht die gesamte Brennstoffenergie als Wärme an.

Sind Fernwärmekosten immer günstig?

Nein. Fernwärme ist bequem, aber stark vom lokalen Anbieter, Arbeitspreis, Grundpreis und Vertragsbedingungen abhängig.

Welche Heizung ist langfristig am günstigsten?

Das hängt vom Gebäude ab. In gut gedämmten Häusern mit niedriger Vorlauftemperatur kann eine Wärmepumpe sehr günstig sein. In anderen Fällen können Gas, Pellets, Fernwärme oder Hybridlösungen wirtschaftlich anders abschneiden.

Sollte ich Investitionskosten mitrechnen?

Für eine Sanierungsentscheidung ja. Wer nur laufende Heizkosten betrachtet, übersieht Anschaffung, Förderung, Lebensdauer und mögliche Umbaukosten.

Fazit: Heizkostenvergleich braucht Wärmebedarf, Preis und Effizienz

Ein sinnvoller Heizkostenvergleich betrachtet nicht nur den Energiepreis, sondern auch Wärmebedarf, Wirkungsgrad, Jahresarbeitszahl, Fixkosten, CO₂-Kosten und Investition. Der Heizkostenvergleich-Rechner hilft, verschiedene Heizsysteme nachvollziehbar zu vergleichen und bessere Entscheidungen bei Sanierung, Heizungstausch oder Tarifwahl zu treffen.