PV-Rendite-Rechner
Berechnen Sie kostenlos, ob sich eine Photovoltaikanlage lohnt. Der PV-Rendite-Rechner berücksichtigt Anschaffungskosten, kWp-Leistung, Stromertrag, Eigenverbrauch, Einspeisevergütung, Speicher, Wartung, Degradation, Strompreissteigerung, Finanzierung, Amortisation und Rendite über 20 Jahre.
Was berechnet der Rechner?
Er berechnet Amortisation, Rendite, Stromersparnis, Einspeisevergütung und Gewinn über mehrere Jahre.
Für wen ist er gedacht?
Für Hausbesitzer, Sanierer, Vermieter und alle, die ein PV-Angebot wirtschaftlich prüfen möchten.
Was ist wichtig?
Die Rendite hängt stark von Eigenverbrauch, Anlagenpreis, Speicher, Strompreis und Ertrag ab.
PV-Anlage auf Dach, Solarmodule oder Einfamilienhaus
Batteriespeicher, Wechselrichter oder Technikraum
Stromzähler, App, Eigenverbrauch oder Rendite
PV-Rendite berechnen: Wann lohnt sich Photovoltaik?
Mit dem PV-Rendite-Rechner können Sie grob berechnen, ob sich eine Photovoltaikanlage wirtschaftlich lohnt. Entscheidend ist nicht nur der Anschaffungspreis. Wichtig sind auch Stromertrag, Eigenverbrauch, Einspeisevergütung, Strompreissteigerung, Speicher, Wartung, Finanzierung und die technische Lebensdauer der Anlage.
Eine PV-Anlage verdient Geld auf zwei Wegen: Sie spart Stromkosten durch Eigenverbrauch und sie erzielt Einnahmen durch Einspeisung ins Netz. In vielen Fällen ist der selbst verbrauchte Strom wirtschaftlich deutlich wertvoller als die Einspeisung, weil dadurch teurer Haushaltsstrom ersetzt wird.
Wie funktioniert der PV-Rendite-Rechner?
Der Rechner ermittelt zunächst die Investition der PV-Anlage. Dazu zählen Anlagenkosten, Speicher, Förderung und laufende Kosten. Danach wird berechnet, wie viel Strom die Anlage pro Jahr erzeugt, welcher Anteil selbst genutzt und welcher Anteil eingespeist wird. Daraus entstehen jährliche Stromersparnis, Einspeisevergütung und laufende Kosten.
Über den gewählten Betrachtungszeitraum werden alle Nutzenwerte aufsummiert. So sehen Sie, nach wie vielen Jahren sich die PV-Anlage amortisiert und welche Rendite pro Jahr grob entsteht.
Die wichtigsten Faktoren für die PV-Rendite
Die Rendite einer Photovoltaikanlage hängt stark davon ab, wie gut die Anlage geplant ist. Eine günstige Anlage mit hohem Eigenverbrauch kann sehr wirtschaftlich sein. Eine teure Anlage mit wenig Eigenverbrauch und großem Speicher kann dagegen deutlich länger bis zur Amortisation brauchen.
Diese Faktoren beeinflussen die Wirtschaftlichkeit besonders
- Anschaffungskosten pro kWp
- PV-Ertrag pro kWp und Jahr
- Dachausrichtung und Verschattung
- Eigenverbrauchsquote
- Strompreis und Strompreissteigerung
- Einspeisevergütung
- Kosten und Nutzen eines Batteriespeichers
- Wartung, Versicherung und Rücklagen
- Finanzierungskosten
- technische Lebensdauer und Degradation
Beispiel: PV-Anlage mit 10 kWp
Eine 10-kWp-PV-Anlage kostet inklusive Speicher 22.000 €. Sie erzeugt im ersten Jahr etwa 9.500 kWh Strom. Davon werden 35 % selbst verbraucht, der Rest wird eingespeist. Bei 37 ct/kWh Strompreis und 7,79 ct/kWh Einspeisevergütung entsteht folgender grober Nutzen:
| PV-Ertrag Jahr 1 | 9.500 kWh |
| Eigenverbrauch | 3.325 kWh |
| Stromkostenersparnis | ca. 1.230 € |
| Einspeisung | 6.175 kWh |
| Einspeisevergütung | ca. 481 € |
| Bruttonutzen Jahr 1 | ca. 1.711 € |
Von diesem Nutzen müssen laufende Kosten, Wartung, Versicherung und mögliche Rücklagen abgezogen werden.
Eigenverbrauch ist der Rendite-Hebel
Der wichtigste Rendite-Hebel ist häufig der Eigenverbrauch. Jede Kilowattstunde Solarstrom, die Sie selbst nutzen, ersetzt Strom aus dem Netz. Wenn Netzstrom 37 ct/kWh kostet und die Einspeisevergütung nur rund 8 ct/kWh beträgt, ist selbst verbrauchter Strom wirtschaftlich deutlich wertvoller als eingespeister Strom.
Speicher, Wärmepumpe, Elektroauto, Haushaltsgeräte am Tag und intelligente Steuerung können den Eigenverbrauch erhöhen. Trotzdem muss ein Speicher wirtschaftlich geprüft werden, weil er die Investition deutlich erhöht.
PV-Anlage mit oder ohne Speicher?
Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauch und macht den Haushalt unabhängiger vom Netzstrom. Wirtschaftlich ist er aber nicht automatisch immer sinnvoll. Entscheidend sind Speicherpreis, nutzbare Kapazität, Lebensdauer, Ladezyklen, Eigenverbrauchssteigerung und Strompreis.
Ohne Speicher ist die Investition niedriger und die Amortisation oft schneller. Mit Speicher steigt der Komfort, aber die Rendite kann sinken, wenn der Speicher teuer ist oder zu wenig genutzt wird.
Einspeisevergütung richtig einordnen
Die Einspeisevergütung ist der Betrag, den Betreiber für eingespeisten Solarstrom erhalten. Für neue Anlagen hängt sie vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme, der Anlagengröße und der Einspeiseart ab. Überschusseinspeisung und Volleinspeisung haben unterschiedliche Vergütungssätze.
Für die Rendite ist wichtig: Die Einspeisevergütung ist planbar, aber meist niedriger als der Wert des Eigenverbrauchs. Deshalb sollte eine PV-Anlage nicht nur auf maximale Einspeisung, sondern auf sinnvollen Eigenverbrauch ausgelegt werden.
Amortisation und Rendite: Was bedeuten die Werte?
Die Amortisationszeit zeigt, nach wie vielen Jahren die Investition durch Ersparnis und Einnahmen zurückgeflossen ist. Die Rendite pro Jahr zeigt, wie stark sich die Investition im Durchschnitt verzinst. Beide Werte sind nur so gut wie die Annahmen im Rechner.
Wenn Strompreise stärker steigen, verbessert sich die Rendite. Wenn Ertrag, Eigenverbrauch oder Anlagenlebensdauer niedriger ausfallen, verschlechtert sie sich.
Steuer und Umsatzsteuer bei privaten PV-Anlagen
Bei vielen privaten PV-Anlagen gelten steuerliche Vereinfachungen. Für Lieferung und Installation bestimmter Photovoltaikanlagen gilt häufig ein Nullsteuersatz von 0 % Umsatzsteuer. Außerdem fällt bei Einspeisung in der Regel keine Umsatzsteuer an, wenn die Kleinunternehmerregelung genutzt wird; etwas anderes gilt, wenn darauf verzichtet wird. :contentReference[oaicite:1]{index=1}
Trotzdem sollten steuerliche Fragen im Einzelfall geprüft werden, besonders bei größeren Anlagen, Vermietung, gewerblicher Nutzung, mehreren Anlagen oder Sonderfällen.
So verbessern Sie die PV-Rendite
Häufige Fragen zum PV-Rendite-Rechner
Ist der PV-Rendite-Rechner verbindlich?
Nein. Der Rechner liefert eine grobe wirtschaftliche Orientierung. Verbindlich sind echte Angebote, Ertragsprognosen, Netzbetreiberinformationen und steuerliche Prüfung.
Wie berechnet man die Rendite einer PV-Anlage?
Vereinfacht werden Stromkostenersparnis und Einspeisevergütung über die Laufzeit addiert und den Investitions- und Betriebskosten gegenübergestellt. Daraus ergeben sich Gewinn, Amortisation und durchschnittliche Rendite.
Was ist wichtiger: Eigenverbrauch oder Einspeisung?
In vielen Fällen ist Eigenverbrauch wirtschaftlich wertvoller, weil er teuren Netzstrom ersetzt. Einspeisung bringt zwar planbare Einnahmen, liegt aber oft unter dem Haushaltsstrompreis.
Lohnt sich ein PV-Speicher?
Ein Speicher kann den Eigenverbrauch erhöhen und mehr Unabhängigkeit schaffen. Wirtschaftlich lohnt er sich vor allem, wenn Preis, Lebensdauer und zusätzlicher Eigenverbrauch zusammenpassen.
Wie lange dauert die Amortisation einer PV-Anlage?
Das hängt von Investition, Ertrag, Eigenverbrauch, Speicher und Strompreis ab. Viele Anlagen liegen grob im Bereich von mehreren Jahren bis deutlich über zehn Jahren. Der Rechner zeigt eine individuelle Schätzung.
Welche Einspeisevergütung soll ich eintragen?
Tragen Sie die Vergütung ein, die für Ihre geplante Inbetriebnahme, Anlagengröße und Einspeiseart gilt. Für Neuanlagen ändern sich die Sätze regelmäßig.
Warum ist der Strompreis so wichtig?
Je höher der Strompreis, desto wertvoller ist jede selbst verbrauchte Kilowattstunde Solarstrom. Deshalb beeinflusst der angenommene Strompreis die Rendite stark.
Fazit: PV-Rendite hängt vor allem von Preis, Ertrag und Eigenverbrauch ab
Eine Photovoltaikanlage kann sich sehr gut lohnen, wenn Investition, Ertrag und Eigenverbrauch zusammenpassen. Besonders wichtig sind ein fairer Anlagenpreis, wenig Verschattung, realistischer Stromertrag und ein hoher Eigenverbrauch. Der PV-Rendite-Rechner hilft, Angebote besser einzuschätzen und verschiedene Szenarien zu vergleichen.