Kostenloser Rechner · Sanierung planen

Sanierungskosten-Rechner

Berechnen Sie kostenlos die voraussichtlichen Sanierungskosten für Wohnung, Haus oder Altbau. Der Rechner berücksichtigt Wohnfläche, Sanierungsumfang, Bad, Küche, Boden, Wände, Elektrik, Sanitär, Heizung, Fenster, Türen, Dämmung, Eigenleistung, Region, Förderung und Reserve.

Kosten pro m² berechnen Gewerke einzeln planen Reserve einbeziehen Förderung grob abziehen
1. Objekt
2. Umfang
3. Gewerke
4. Faktoren
5. Budget

Objekt und Wohnfläche

Tragen Sie die wichtigsten Grunddaten ein. Die Wohnfläche ist die Basis für viele Kostenpositionen.

Je älter die Immobilie und je höher das regionale Preisniveau, desto größer sollten Reserve und Kostenpuffer sein.

Sanierungsumfang auswählen

Wählen Sie eine grobe Sanierungsstufe. Sie können im nächsten Schritt einzelne Gewerke zusätzlich anpassen.

Realistisch eher bei Malerarbeiten, Boden, Rückbau oder einfachen Tätigkeiten.
Die Pauschale pro m² ist eine grobe Orientierung. Einzelne Gewerke können deutlich abweichen, besonders Bad, Elektrik, Heizung und Fenster.

Einzelne Gewerke eintragen

Aktivieren Sie einzelne Maßnahmen, die zusätzlich oder statt einer Pauschale berücksichtigt werden sollen.

Wenn Sie die Pauschale verwenden und zusätzlich Gewerke aktivieren, werden die Gewerke als Zusatz-/Detailkosten eingerechnet. Für eine reine Gewerkeliste wählen Sie im vorherigen Schritt „nur einzelne Gewerke berechnen“.

Nebenkosten, Planung und Förderung

Ergänzen Sie Planung, Entsorgung, Reserve und mögliche Förderung.

Bei Altbau oder unklarem Zustand eher 15-25 % einplanen.
Nur grob, z. B. für energetische Maßnahmen. Vor Beginn prüfen.
0 oder leer = keine Obergrenze.
Förderungen sind oft an Bedingungen gebunden und müssen meist vor Beginn beantragt werden. Der Rechner zieht sie nur als grobe Schätzung ab.

Budget und Finanzierung

Optional können Sie Eigenkapital und geplantes Darlehen eintragen, um eine Budgetlücke zu erkennen.

Für private Eigentümer sind Bruttokosten meist entscheidend. Unternehmerische oder vermietete Fälle können steuerlich anders zu betrachten sein.

Sanierungskosten berechnen: Wohnung, Haus oder Altbau

Mit dem Sanierungskosten-Rechner können Sie grob berechnen, welche Kosten für die Sanierung einer Wohnung, eines Hauses oder eines Altbaus entstehen können. Der Rechner berücksichtigt die Wohnfläche, den gewünschten Sanierungsumfang, einzelne Gewerke, regionale Preisunterschiede, Ausstattungsqualität, Eigenleistung, Planungs- und Entsorgungskosten sowie eine Sicherheitsreserve.

Sanierungskosten hängen stark vom Zustand der Immobilie ab. Eine einfache Renovierung mit Malerarbeiten und Bodenbelägen ist deutlich günstiger als eine umfassende Sanierung mit Bad, Elektrik, Leitungen, Fenstern, Heizung und energetischen Maßnahmen.

Was kostet eine Sanierung pro Quadratmeter?

Die Kosten pro Quadratmeter hängen vom Umfang ab. Eine einfache Renovierung kann bereits mit einigen hundert Euro pro Quadratmeter geplant werden. Eine Standard-Sanierung mit mehreren Gewerken liegt häufig deutlich höher. Eine Kernsanierung oder energetische Sanierung kann je nach Zustand und Umfang sehr teuer werden.

Typische Kostenspannen als grobe Orientierung

  • einfache Renovierung: Malerarbeiten, Boden, kleinere Reparaturen
  • mittlere Sanierung: Bad, Boden, Wände, einzelne Leitungen oder Türen
  • umfangreiche Sanierung: Elektrik, Sanitär, Fenster, Heizung und Innenausbau
  • Kernsanierung: Rückbau, neue Leitungen, neue Technik, energetische Maßnahmen
  • energetische Sanierung: Dämmung, Fenster, Heizung, Fassade oder Dach

Welche Gewerke treiben die Sanierungskosten?

Besonders teuer sind häufig Bad, Elektrik, Sanitärleitungen, Heizung, Fenster und energetische Maßnahmen. Auch Rückbau, Entsorgung, Schadstoffe, Feuchtigkeit, Schimmel oder versteckte Leitungsschäden können die Kosten deutlich erhöhen. Deshalb sollte bei älteren Immobilien immer eine Reserve eingeplant werden.

Wie funktioniert der Sanierungskosten-Rechner?

Der Rechner arbeitet mit zwei Ebenen. Zuerst kann eine Pauschale pro Quadratmeter ausgewählt werden, zum Beispiel für einfache Renovierung, Standard-Sanierung oder Kernsanierung. Zusätzlich können einzelne Gewerke wie Bad, Boden, Wände, Elektrik, Sanitär, Heizung, Fenster oder Türen aktiviert werden.

Danach werden Faktoren wie Zustand, Region, Ausstattungsqualität, Eigenleistung, Planungskosten, Entsorgung, Zeitdruck, Reserve und Förderung berücksichtigt. Daraus ergibt sich eine grobe Schätzung der gesamten Sanierungskosten.

Beispiel: Sanierung einer 80-m²-Wohnung

Eine Eigentumswohnung mit 80 m² soll umfassend saniert werden. Geplant sind Bad, neue Böden, Malerarbeiten, teilweise neue Leitungen und eine Sicherheitsreserve.

Wohnfläche80 m²
SanierungsumfangStandard-Sanierung
Richtwert850 €/m²
Grundbudget68.000 €
Reserve 15 %10.200 €

In diesem Beispiel ergibt sich bereits ohne besondere Überraschungen ein hohes Budget. Je nach Zustand, Eigenleistung, Materialqualität und Handwerkerpreisen kann der tatsächliche Betrag niedriger oder höher ausfallen.

Warum ist eine Reserve bei Sanierungen wichtig?

Bei Sanierungen treten oft Kosten auf, die vor Beginn nicht sichtbar sind. Dazu gehören alte Leitungen, Feuchtigkeit, Schimmel, schiefe Böden, defekter Estrich, Schadstoffe, statische Themen oder zusätzliche Arbeiten nach dem Rückbau. Eine Reserve von 10 bis 20 Prozent ist deshalb häufig sinnvoll. Bei Altbauten oder unklarer Bausubstanz kann auch ein höherer Puffer notwendig sein.

Eigenleistung realistisch einschätzen

Eigenleistung kann Kosten senken, aber nicht jede Arbeit eignet sich dafür. Malerarbeiten, Rückbau, einfache Bodenarbeiten oder Vorbereitung können eher selbst erledigt werden. Elektrik, Sanitär, Heizung, Abdichtung oder sicherheitsrelevante Arbeiten sollten in der Regel von Fachbetrieben ausgeführt werden. Der Rechner berücksichtigt Eigenleistung deshalb nur als anteiligen Kostenabzug.

Förderung bei Sanierung

Für energetische Maßnahmen können Förderungen oder Zuschüsse möglich sein. Dazu können beispielsweise Dämmung, Fenster, Heizung oder Energieberatung gehören. Förderungen sind aber an Voraussetzungen gebunden und müssen häufig vor Beginn beantragt werden. Der Rechner zieht Förderungen deshalb nur vereinfacht ab.

Häufige Fragen zum Sanierungskosten-Rechner

Ist der Sanierungskosten-Rechner ein verbindliches Angebot?

Nein. Der Rechner liefert nur eine grobe Kostenschätzung. Verbindliche Preise erhalten Sie erst durch konkrete Angebote von Handwerkern, Architekten, Energieberatern oder Fachplanern.

Was kostet eine Sanierung pro Quadratmeter?

Das hängt stark vom Umfang ab. Eine einfache Renovierung ist deutlich günstiger als eine Kernsanierung. Der Rechner nutzt Richtwerte pro Quadratmeter und kombiniert sie mit einzelnen Gewerken und Faktoren.

Welche Sanierungsarbeiten sind besonders teuer?

Besonders teuer sind häufig Bad, Elektrik, Sanitär, Heizung, Fenster, Dach, Fassade, Dämmung, Rückbau und Arbeiten an beschädigter Bausubstanz.

Wie viel Reserve sollte ich einplanen?

Häufig sind 10 bis 20 Prozent sinnvoll. Bei Altbau, Feuchtigkeit, unklarer Bausubstanz oder vielen Gewerken kann eine höhere Reserve notwendig sein.

Kann Eigenleistung die Kosten deutlich senken?

Ja, aber nur bei geeigneten Arbeiten. Realistisch sind Einsparungen vor allem bei Malerarbeiten, Rückbau, einfachen Bodenarbeiten oder Vorbereitung. Facharbeiten sollten nicht unterschätzt werden.

Warum unterscheiden sich Sanierungskosten regional?

Handwerkerpreise, Materialpreise, Nachfrage, Anfahrtskosten und Verfügbarkeit unterscheiden sich je nach Region. Ballungsräume und sehr gefragte Regionen sind häufig teurer.

Fazit: Sanierungskosten frühzeitig realistisch planen

Der Sanierungskosten-Rechner hilft dabei, ein erstes Budget für Wohnung, Haus oder Altbau zu erstellen. Besonders wichtig sind ein realistischer Sanierungsumfang, eine ausreichende Reserve und konkrete Angebote für die wichtigsten Gewerke. Der Rechner ersetzt keine Vor-Ort-Prüfung, gibt aber eine gute erste Orientierung für die weitere Planung.