Kostenloser Rechner · Eigentumswohnung als Kapitalanlage prüfen

Hausgeld-Rendite-Rechner

Berechnen Sie kostenlos, wie stark das Hausgeld die Rendite Ihrer Eigentumswohnung beeinflusst. Der Rechner berücksichtigt Kaltmiete, Hausgeld, umlagefähige und nicht umlagefähige Kosten, Instandhaltungsrücklage, Verwaltung, Finanzierung, Leerstand, Steuer und Cashflow.

Hausgeld auswerten nicht umlagefähige Kosten berechnen Cashflow prüfen Netto-Rendite berechnen
1. Kauf
2. Miete
3. Hausgeld
4. Finanzierung
5. Steuer

Kaufpreis und Investition

Tragen Sie Kaufpreis und Kaufnebenkosten ein. Daraus wird die Renditebasis berechnet.

Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, Makler.
Für die Rendite ist nicht nur der Kaufpreis wichtig, sondern die gesamte Investition inklusive Kaufnebenkosten, Sanierung und Reserve.

Mieteinnahmen

Tragen Sie die monatliche Kaltmiete und mögliche Zusatzmieten ein.

Zum Beispiel Stellplatz, Garage oder Möblierung.
Nur für die langfristige Betrachtung.
Die Jahreskaltmiete ist die Basis für Brutto-Rendite, Netto-Rendite und Cashflow.

Hausgeld und Eigentümerkosten

Tragen Sie das monatliche Hausgeld ein und teilen Sie es in umlagefähige und nicht umlagefähige Kosten auf.

Kann grundsätzlich auf den Mieter umgelegt werden, wenn korrekt vereinbart.
Meist nicht umlagefähig und wichtig für die echte Rendite.
Zusätzlicher Puffer über das Hausgeld hinaus.
Entscheidend ist nicht das gesamte Hausgeld, sondern welcher Anteil davon beim Eigentümer hängen bleibt. Dieser Anteil senkt Rendite und Cashflow.

Finanzierung und Darlehen

Falls die Wohnung finanziert wird, können Zinsen und Tilgung in den Cashflow einbezogen werden.

Zinsen wirken sich steuerlich anders aus als Tilgung. Tilgung ist kein Aufwand, belastet aber den monatlichen Cashflow.

Steuer und langfristige Annahmen

Tragen Sie AfA, Steuersatz und Wertentwicklung ein, um die Rendite realistischer einzuschätzen.

Die Steuerberechnung ist vereinfacht. AfA, Zinsen und nicht umlagefähige Kosten können den steuerpflichtigen Überschuss beeinflussen.

Hausgeld und Rendite einer Eigentumswohnung berechnen

Mit dem Hausgeld-Rendite-Rechner können Sie prüfen, wie stark das Hausgeld die Rendite einer Eigentumswohnung beeinflusst. Gerade bei Kapitalanlage-Wohnungen wird das Hausgeld häufig unterschätzt. Entscheidend ist nicht nur die monatliche Kaltmiete, sondern auch, welcher Teil des Hausgeldes nicht auf den Mieter umgelegt werden kann.

Eine Wohnung kann auf den ersten Blick attraktiv wirken, weil der Kaufpreis niedrig und die Miete solide ist. Wenn das Hausgeld aber hoch ist, viel davon nicht umlagefähig ist oder regelmäßig Sonderumlagen entstehen, kann die echte Rendite deutlich niedriger ausfallen.

Was ist Hausgeld?

Hausgeld ist der monatliche Betrag, den Eigentümer einer Wohnung an die Wohnungseigentümergemeinschaft zahlen. Es enthält typischerweise laufende Kosten des Gemeinschaftseigentums, Verwaltungskosten, Versicherungen, Hausmeister, Reinigung, Allgemeinstrom und Zuführungen zur Instandhaltungsrücklage.

Umlagefähiges und nicht umlagefähiges Hausgeld

Für Kapitalanleger ist die Unterscheidung besonders wichtig. Umlagefähige Kosten können grundsätzlich über die Betriebskostenabrechnung auf den Mieter umgelegt werden, wenn dies mietvertraglich korrekt vereinbart ist. Nicht umlagefähige Kosten bleiben dagegen beim Eigentümer und senken die Rendite.

Typische nicht umlagefähige Kosten

  • Verwaltungskosten der WEG
  • Zuführung zur Instandhaltungsrücklage
  • Instandhaltung und Reparaturen am Gemeinschaftseigentum
  • Bankgebühren der WEG
  • bestimmte Eigentümerkosten
  • Sonderumlagen

Wie funktioniert der Hausgeld-Rendite-Rechner?

Der Rechner erfasst Kaufpreis, Kaufnebenkosten, Sanierung, Kaltmiete, Hausgeld, umlagefähige und nicht umlagefähige Kosten, Rücklage, Verwaltung, Finanzierung, Leerstand, AfA und Steuer. Daraus werden Brutto-Rendite, Netto-Rendite, monatlicher Cashflow, Hausgeldquote und eine grobe langfristige Entwicklung berechnet.

Beispiel: Eigentumswohnung mit 190 € Hausgeld

Eine Eigentumswohnung kostet 145.000 € und erzielt 650 € Kaltmiete pro Monat. Das Hausgeld beträgt 190 € monatlich. Davon sind 100 € umlagefähig und 90 € bleiben beim Eigentümer.

Kaufpreis145.000 €
Kaltmiete pro Monat650 €
Hausgeld gesamt190 €
davon umlagefähig100 €
nicht umlagefähig90 €

In diesem Beispiel sollte die Rendite nicht nur anhand der Kaltmiete berechnet werden. Der nicht umlagefähige Anteil des Hausgeldes senkt den echten Ertrag und damit die Netto-Rendite.

Warum Hausgeld die Rendite stark beeinflusst

Je höher das nicht umlagefähige Hausgeld, desto niedriger fällt der echte Ertrag aus. Besonders bei kleinen Wohnungen kann ein hohes Hausgeld pro Quadratmeter die Rendite stark drücken. Deshalb sollten Anleger vor dem Kauf Wirtschaftsplan, Hausgeldabrechnung, Rücklagenstand und Protokolle der Eigentümerversammlungen prüfen.

Hausgeldquote richtig verstehen

Die Hausgeldquote zeigt, wie groß das monatliche Hausgeld im Verhältnis zur Kaltmiete ist. Eine hohe Hausgeldquote bedeutet nicht automatisch, dass die Wohnung schlecht ist. Sie kann auf solide Rücklagen und gute Bewirtschaftung hindeuten. Sie kann aber auch ein Hinweis auf hohe laufende Kosten, teure Verwaltung, Sanierungsstau oder geringe Wirtschaftlichkeit sein.

Sonderumlagen und Rücklagen beachten

Neben dem monatlichen Hausgeld können Sonderumlagen die Rendite stark belasten. Eine Sonderumlage entsteht, wenn größere Maßnahmen nicht ausreichend aus der Rücklage bezahlt werden können. Deshalb ist es wichtig, den Zustand des Gebäudes, geplante Sanierungen und die Höhe der Instandhaltungsrücklage zu prüfen.

Häufige Fragen zum Hausgeld-Rendite-Rechner

Ist das gesamte Hausgeld für die Rendite relevant?

Ja, aber entscheidend ist vor allem der nicht umlagefähige Anteil. Umlagefähige Kosten können grundsätzlich auf den Mieter umgelegt werden, nicht umlagefähige Kosten bleiben beim Eigentümer.

Was ist nicht umlagefähiges Hausgeld?

Nicht umlagefähiges Hausgeld umfasst zum Beispiel Verwaltungskosten, Instandhaltungsrücklage, Reparaturen am Gemeinschaftseigentum und bestimmte Eigentümerkosten.

Warum ist die Instandhaltungsrücklage wichtig?

Die Rücklage dient dazu, spätere Reparaturen und Sanierungen am Gemeinschaftseigentum zu bezahlen. Eine niedrige Rücklage kann das Risiko späterer Sonderumlagen erhöhen.

Was ist eine gute Hausgeldquote?

Das hängt von Objekt, Lage, Gebäudezustand und enthaltenen Leistungen ab. Wichtig ist, ob das Hausgeld zur Immobilie passt und wie viel davon nicht umlagefähig ist.

Welche Unterlagen sollte ich vor dem Kauf prüfen?

Wichtig sind Wirtschaftsplan, Hausgeldabrechnungen, Eigentümerversammlungsprotokolle, Rücklagenstand, Teilungserklärung, Beschlusssammlung und Hinweise auf geplante Sanierungen.

Kann hohes Hausgeld trotzdem sinnvoll sein?

Ja. Hohes Hausgeld kann sinnvoll sein, wenn es Rücklagen stärkt und das Gebäude gut instand gehalten wird. Problematisch wird es, wenn hohe Kosten auf schlechte Verwaltung, Sanierungsstau oder geringe Umlagefähigkeit treffen.

Fazit: Hausgeld vor dem Wohnungskauf genau prüfen

Der Hausgeld-Rendite-Rechner hilft dabei, die echte Wirtschaftlichkeit einer Eigentumswohnung besser einzuschätzen. Gerade Kapitalanleger sollten nicht nur Kaufpreis und Kaltmiete betrachten, sondern auch Hausgeld, nicht umlagefähige Kosten, Rücklagen, Sonderumlagen, Finanzierung, Steuer und Cashflow.